Meine Morgenroutine im Familienalltag und Home Office
Ich werde oft gefragt, wie ich meinen Alltag mit Familie, Blog und Homeoffice organisiere. Ein wichtiger Baustein dafür ist meine Morgenroutine.
Sie gibt mir Struktur, Energie und einen klaren Start in den Tag, bevor der Familienalltag richtig beginnt.
Warum mir meine Morgenroutine so wichtig ist
Mein Alltag ist oft voll und manchmal auch anstrengend. Zwischen Arbeit, Haushalt und Familie bleibt wenig Zeit, um bewusst auf mich zu achten.
Genau deshalb ist mir meine Morgenroutine so wichtig. Sie ist meine Zeit, bevor alles losgeht.
Mein Ziel ist dabei ganz klar. Ich möchte belastbarer werden, fitter werden und besser durch den Tag kommen. Ich möchte nicht das Gefühl haben, ständig hinterherzulaufen, sondern den Tag aktiv starten.
Und ganz ehrlich gehört auch dazu, dass ich mich körperlich wieder wohler fühlen möchte. Jetzt im Frühjahr ist das für mich noch einmal ein zusätzlicher Anreiz. Bis zum Sommer möchte ich mich wieder fit fühlen und mich auch im Bikini wohlfühlen.
Früh aufstehen als Grundlage
Unter der Woche stehe ich meistens zwischen 5 Uhr und 5:30 Uhr auf.
Um 5:30 Uhr klingelt mein Wecker, aber oft bin ich vorher schon wach.
Am Wochenende gönne ich mir etwas mehr Ruhe und stehe gegen 6 Uhr auf. Der Wecker klingelt dann um 7 Uhr, aber ich nutze diese Zeit bewusst für mich.
Für mich funktioniert es am besten, jeden Tag ungefähr zur gleichen Zeit aufzustehen. So bleibt mein Rhythmus stabil.
Der Start mit Wasser und Flohsamenschalen
Direkt nach dem Aufstehen trinke ich ein großes Glas Wasser mit einem Teelöffel Flohsamenschalen.
Das ist für mich zur festen Gewohnheit geworden. Wichtig ist dabei, im Anschluss ausreichend zu trinken, besonders wenn später noch Sport dazukommt.
Bewegung am Morgen
Danach folgt mein Sportprogramm. Ich mache etwa 30 Minuten Training über YouTube.
Dort gibt es viele Workouts und mittlerweile bekomme ich direkt passende Vorschläge angezeigt. Meistens mache ich Übungen wie Standing Abs oder leichte Ganzkörpertrainings.
Das Gute daran ist, dass ich schon früh am Morgen mein Trainingsziel erreicht habe. Das motiviert mich sehr für den restlichen Tag.
An zwei Tagen in der Woche fahre ich ins Büro. An diesen Tagen fällt das Training meistens etwas kürzer aus. Dafür habe ich dort automatisch mehr Bewegung im Alltag, weil ich zwischen Gebäuden unterwegs bin und insgesamt weniger sitze als im Homeoffice.
Kurze Meditation für einen ruhigen Start
Nach dem Sport nehme ich mir etwa fünf Minuten Zeit für eine kurze Meditation oder Affirmation.
Auch dafür nutze ich YouTube. Die Auswahl ist groß und ich finde dort schnell passende Inhalte für einen ruhigen Start in den Tag.
Diese kurze Pause hilft mir, meine Gedanken zu sortieren und bewusst in den Tag zu gehen.
Start in den Arbeitstag
Nach ca. 15 Minuten im Badezimmer (danach kommt der Ansturm, denn die anderen stehen auf) mache ich mir eine Tasse Kaffee und beginne mit der Arbeit im Homeoffice.
Meistens starte ich zwischen 6:30 Uhr und 7 Uhr.
Gerade in den dunkleren Monaten nutze ich zusätzlich eine Tageslichtlampe, um konzentrierter und wacher zu arbeiten.
Frühstück im Alltag
Mein erstes kleines Frühstück ist oft ein gekochtes Ei, das mein Sohn (15) morgens für mich mit vorbereitet.
Gegen 9 Uhr esse ich dann in der Frühstückspause eine Kombination aus Joghurt, Skyr oder Magerquark mit Obst und Haferflocken.
Das ist schnell gemacht und hält lange satt.
Mittagspause im Homeoffice
Da meine Mittagspause oft nur etwa 30 Minuten dauert, muss es schnell gehen.
Ich greife häufig auf einfache Gerichte zurück wie Gemüsepfannen, Rührei mit Gemüse, Gemüse mit Feta oder eine Ofenkartoffel mit Kräuterquark.
Mir ist wichtig, dass das Essen leicht ist und mich nicht müde macht.
Wenn es zeitlich passt und das Wetter gut ist, gehe ich zusätzlich eine kurze Runde an die frische Luft.
Bewegung am Mittag
Wenn möglich, baue ich mittags noch eine kleine Bewegungseinheit ein. Das sind kurze Übungen oder ein Spaziergang. Es geht dabei nicht um Leistung, sondern darum, in Bewegung zu bleiben.
Der restliche Tag
Nach der Mittagspause arbeite ich weiter bis etwa 16 Uhr.
Unter der Woche komme ich zum Bloggen tatsächlich kaum. Wenn überhaupt, dann nur nach der Arbeit oder am Abend. Meistens ist diese Zeit aber für die Familie reserviert.
Die meiste Zeit für den Blog finde ich am Wochenende. Dann kann ich in Ruhe schreiben, planen und Inhalte vorbereiten.
Fazit
Meine Morgenroutine ist kein perfekter Plan, sondern eine Unterstützung für meinen Alltag.
Sie hilft mir, strukturierter, ruhiger und mit mehr Energie durch den Tag zu gehen. Und sie gibt mir das Gefühl, direkt am Morgen schon etwas für mich getan zu haben.
Gerade in einem vollen Alltag macht das für mich den größten Unterschied.