Wechseljahre erste Anzeichen und meine ganz persönlichen Erfahrungen
Wenn man mich vor ein paar Jahren gefragt hätte, wann die Wechseljahre beginnen, hätte ich wahrscheinlich gesagt mit Anfang oder Mitte 50.
Heute weiß ich, dass es deutlich früher losgehen kann.
Ich bin jetzt 43 und merke ganz klar, dass sich etwas verändert.
Und ehrlich gesagt war ich darauf überhaupt nicht vorbereitet.
Die ersten Veränderungen im Alltag
Bei mir hat es nicht plötzlich angefangen, sondern schleichend.
Besonders deutlich merke ich es nachts. Ich schlafe ein, wache dann aber fast jede Nacht gegen 3 oder 4 Uhr auf und liege dann ein bis zwei Stunden wach. Mein Kopf ist aktiv, mein Körper unruhig und an Einschlafen ist oft nicht zu denken.
Dazu kommen Stimmungsschwankungen, die ich so von mir früher nicht kannte. Es gibt Tage, da bin ich schnell gereizt oder emotionaler als sonst.
Auch innere Unruhe begleitet mich immer häufiger. Dieses Gefühl, dass man eigentlich zur Ruhe kommen möchte, es aber nicht richtig schafft.
Und dann sind da noch die ersten Hitzewallungen. Noch nicht extrem, aber deutlich spürbar.
Gleichzeitig habe ich oft das Gefühl, dass mein Stresslevel insgesamt höher ist als früher.
Ist das schon die Perimenopause
Irgendwann bin ich auf den Begriff Perimenopause gestoßen.
Das ist die Phase vor den eigentlichen Wechseljahren, in der sich der Hormonhaushalt langsam verändert.
Viele der Dinge, die ich bei mir beobachte, passen genau in dieses Bild.
Dazu gehören unter anderem:
Schlafprobleme, vor allem Durchschlafstörungen
Stimmungsschwankungen
innere Unruhe
erste Hitzewallungen
erhöhtes Stressgefühl
Plötzlich ergibt vieles mehr Sinn und man merkt, dass man sich diese Veränderungen nicht einbildet.
Mein Alltag zwischen Familie und Home Office
Was es nicht einfacher macht, ist der ganz normale Alltag.
Familie, Termine, Haushalt und gleichzeitig Arbeiten im Home Office. Alles läuft weiter, egal wie man sich gerade fühlt.
Gerade deshalb merke ich, wie wichtig meine Routinen geworden sind.
Meine Morgenroutine gibt mir Struktur und hilft mir, trotz unruhiger Nächte einigermaßen in den Tag zu starten.
Diese festen Abläufe helfen mir, mich zu sortieren und zumindest ein Stück Kontrolle im Alltag zu behalten.
Zwischen Funktionieren und Zuhören
Lange habe ich vieles einfach hingenommen.
Ich habe gedacht, es ist der Stress, der Alltag, zu wenig Schlaf. Und natürlich spielt das alles auch eine Rolle.
Aber ich merke immer mehr, dass mein Körper mir Signale gibt.
Und dass es wichtig ist, diese nicht zu ignorieren.
Gerade wir Frauen sind oft gut darin, einfach weiter zu funktionieren. Aber genau das ist in dieser Phase nicht immer der richtige Weg.
Warum ich genauer hinschaue
Für mich war irgendwann klar, dass ich verstehen möchte, was in meinem Körper passiert.
Nicht, um mich verrückt zu machen, sondern um besser damit umgehen zu können.
Ich möchte wissen, was mir hilft. Was meinen Alltag leichter macht. Und wie ich mit diesen Veränderungen umgehen kann, ohne mich selbst dabei zu verlieren.
Warum ich diese Beitragsreihe starte
Die Wechseljahre sind ein Thema, das viele betrifft, über das aber noch viel zu wenig gesprochen wird.
Gerade in meinem Alter hatte ich das Gefühl, dass das Thema noch gar nicht richtig präsent ist.
Mit dieser Reihe möchte ich das ändern.
Ich möchte meine Erfahrungen teilen, ehrlich und alltagsnah. Ohne komplizierte Fachbegriffe, dafür mit echten Einblicken.
Und ich möchte herausfinden, welche Produkte, Routinen und kleinen Helfer im Alltag wirklich unterstützen können.
Erste Erkenntnisse für mich
Auch wenn ich noch am Anfang stehe, habe ich für mich schon ein paar wichtige Dinge mitgenommen.
Ich achte stärker auf meine Energie und nehme meine Bedürfnisse ernster.
Ich versuche, mir bewusst kleine Pausen zu nehmen, auch wenn der Alltag voll ist.
Und ich merke, wie wichtig es ist, sich selbst nicht unter Druck zu setzen.
Wie es hier weitergeht
In den nächsten Beiträgen werde ich mich Schritt für Schritt mit verschiedenen Themen beschäftigen.
Schlafprobleme
Hitzewallungen
innere Unruhe
Erschöpfung
Alltag und Selbstfürsorge
Immer mit dem Blick darauf, was im echten Leben wirklich hilft.