Zeitumstellung: So gewöhne ich mich an die Sommerzeit 

Zeitumstellung: So gewöhne ich mich an die Sommerzeit 

Kennst du das auch? Die Uhren werden vorgestellt – und plötzlich passt einfach nichts mehr. Man ist abends länger wach, morgens total müde und irgendwie fühlt sich der ganze Tag verschoben an. Bei uns ist die Zeitumstellung auf Sommerzeit jedes Jahr wieder so ein kleiner Stolperstein im Familienalltag.

Gerade mit Kindern merkt man sofort: Der Rhythmus ist durcheinander.

Deshalb habe ich mir in den letzten Jahren ein paar Dinge angewöhnt, die mir wirklich helfen – und einen Tipp, den ich lange unterschätzt habe.

Warum uns die Sommerzeit so durcheinanderbringt

Bei der Umstellung auf Sommerzeit wird die Uhr eine Stunde vorgestellt.

Das klingt erstmal wenig – aber für unseren Körper ist das wie ein kleiner Mini-Jetlag.

Typische Folgen:

• man kann abends schlechter einschlafen

• morgens fällt das Aufstehen schwer

• man ist tagsüber müder

• Kinder sind quengeliger oder überdreht

Unser Körper braucht einfach ein paar Tage, um sich anzupassen.

Meine Tipps, um schneller in die Sommerzeit zu kommen

1. Schrittweise anpassen (wenn möglich)

Ich versuche schon ein paar Tage vorher:

• abends etwas früher ins Bett zu gehen

• morgens minimal früher aufzustehen

Selbst 15 Minuten Unterschied können schon helfen.

2. Abends bewusst runterfahren

Gerade nach der Zeitumstellung merke ich: Mein Kopf ist abends viel aktiver.

Deshalb achte ich besonders auf:

  • kein Handy kurz vorm Schlafen
  • ruhige Abendroutine
  • gedimmtes Licht

Das hilft meinem Körper zu verstehen: „Jetzt ist Schlafenszeit.“

3. Morgens sofort Licht tanken

Das ist für mich einer der wichtigsten Punkte.

Sobald wir aufstehen:

  • Vorhänge auf
  • Licht reinlassen
  • wenn möglich kurz nach draußen gehen

Tageslicht ist der natürlichste Taktgeber für unseren Körper.

Mein Geheimtipp: Tageslichtlampe

Gerade wenn die Zeitumstellung in eine Phase fällt, in der es morgens noch dunkel ist, nutze ich inzwischen eine Tageslichtlampe.

Und ehrlich gesagt: Ich hätte nicht gedacht, dass sie so einen Unterschied macht.

Ich habe aktuell diese Lampe im Einsatz:

Tageslichtlampe von Beurer

Warum sie hilft

Eine Tageslichtlampe simuliert helles Tageslicht und kann:

  • den Schlaf-Wach-Rhythmus unterstützen
  • die Müdigkeit am Morgen reduzieren
  • helfen, schneller „wach“ zu werden

Gerade nach der Zeitumstellung fühlt sich der Morgen oft wie mitten in der Nacht an und genau da hilft dieses zusätzliche Licht enorm.

So nutze ich sie im Alltag

Ganz unkompliziert:

  • morgens für ca. 20–30 Minuten an
  • beim Frühstück oder am Laptop
  • möglichst früh nach dem Aufstehen

Das ersetzt natürlich keinen Spaziergang draußen, aber an grauen Tagen ist es eine richtig gute Unterstützung.

Zeitumstellung mit Kindern – meine Erfahrung

Mit Kindern merkt man die Umstellung oft noch stärker.

Was bei uns gut funktioniert:

  • Routinen beibehalten (auch wenn es schwerfällt)
  • abends etwas früher starten
  • Geduld haben (nach ein paar Tagen wird es besser)

Ich versuche, nicht zu viel Druck reinzunehmen –

der Körper braucht einfach seine Zeit.

Fazit: Kleine Veränderungen, große Wirkung

Die Zeitumstellung ist jedes Jahr eine Herausforderung –

aber man kann es sich deutlich leichter machen.

Für mich sind die wichtigsten Punkte:

✔ Licht am Morgen

✔ ruhige Abende

✔ feste Routinen

✔ und die Tageslichtlampe als Unterstützung

Gerade diese Kombination macht bei mir inzwischen wirklich einen Unterschied.

Eva

Ich bin seit 2008 Produkttesterin, seit 2011 mit dem eigenen Produkttestblog. In meinem Blog schreibe ich über Online-Shops, Produktneuheiten, Freizeitaktivitäten und Reiseziele für Familien und starte wöchentlich Gewinnspiele und Testaktionen für meine Leser.