„Am helllichten Tag“ von Peter Probst

„Am helllichten Tag“ von Peter Probst

*Anzeige* Ich möchte euch einen spannenden Kriminalroman vorstellen, der auf einem wahren Verbrechen basiert:

Am helllichten Tag

  1. Herausgeber: ‎Heyne Verlag
  2. Autor: Peter Probst
  3. Seitenzahl: 336
  4. Erscheinungsdatum: 25. Februar 2026
  5. Sprache: Deutsch
  6. ISBN: ‎ 978-3453275645 ‎ ‎

Inhalt:

Ungelöste Verbrechen, späte Schuld und ein junge Journalistin auf der Suche nach Antworten.

Ein geheimnisvoller Brief ihres verstorbenen Vaters stellt Toni vor ein Rätsel. Er schreibt von einer Schuld, die ihn seit seiner Kindheit quält. Nach einigen Recherchen findet Toni heraus, dass ihre Heimatstadt Pirmasens zum Schauplatz eines schrecklichen Verbrechens wurde: Drei Kinder sind in den Sechzigerjahren spurlos verschwunden, die Fälle wurden nie aufgeklärt. Die Hinweise, dass es eine Verbindung zu ihrem Vater gibt, verdichten sich. Welches schreckliche Geheimnis hat er mit ins Grab genommen? (Klappentext)

Meine Meinung:

Nachdem ich einmal angefangen hatte zu lesen, konnte ich nicht mehr aufhören.
Der Schreibstil von Peter Probst liest sich leicht und hat mich von Beginn an gefesselt.
Er erzeugt eine bedrückende und beklemmende Atmosphäre, die dadurch, dass man weiß, dass es sich nicht um reine Fiktion handelt verstärkt wird.

In Pirmasens sind in den sechziger Jahren drei Kinder im Alter von acht bis zehn Jahren verschwunden. Die Fälle wurden nie geklärt. Nun beschäftigt sich die Journalistin Toni mit diesen, da ihr Vater ihr Briefe hinterlassen hat, aus denen hervorgeht, dass er etwas mit dem Verbrechen zu tun hat. Toni kann die Vergangenheit nicht einfach auf sich beruhen lassen.
Gleichzeitig kommt es zu einem weiteren Verbrechen, das bei mir für Gänsehautmomente sorgte. Interessant ist dabei die Vorgehensweise der Polizei im Vergleich zu den Verbrechen in der Vergangenheit.

Toni ist eine sympathische Protagonistin. Sie, sowie die übrigen Charaktere, werden authentisch und facettenreich dargestellt und die Dialoge machen die Handlung lebendig.

Die Ereignisse stecken voller Wendungen und Überraschungen, so dass keine Längen aufkommen und ein wahrer Lesesog entsteht.

Mein Fazit:

Mir hat die Kombination aus Fakten und Fiktion sehr gut gefallen. Der Autor hat beides gelungen miteinander verbunden und nebenbei noch ein wenig der Pirmasenser Stadtgeschichte mit eingebaut. Wer Spannung mag und gerne in die Abgründe der menschlichen Psyche blickt, für den ist dieser Kriminalroman genau das Richtige.

Elke