„Einatmen. Ausatmen.“ von Maxim Leo
*Anzeige* Ich habe einen unterhaltsamen, warmherzigen und humorvollen Roman aus dem Verlag Kiepenheuer&Witsch gelesen, den ich euch gerne vorstellen möchte:
„Einatmen. Ausatmen.“
- Herausgeber: Kiepenheuer&Witsch
- Autor: Maxim Leo
- Seitenzahl: 256
- Erscheinungsdatum: 12.März 2026
- Sprache: Deutsch
- ISBN: 978-3462006513
Inhalt:
Marlene Buchholz ist eine erfolgreiche Managerin, die bei ihren Kollegen als hart und gefühllos gilt. Weshalb sie zu einem Achtsamkeitsseminar in ein Brandenburger Schloss geschickt wird – zu Alex Grow, dem berühmten Seelenflüsterer, der gerade selbst in einer Sinnkrise steckt. Marlene bleibt skeptisch und verschlossen – bis ein verletztes Wildschwein, ein schüchterner Hausmeister und ein dreizehnjähriges Mädchen auftauchen, die sie erahnen lassen, was im Leben wirklich zählt. (Klappentext)
Meine Meinung:
Marlene ist durch und durch Karrierefrau und in ihrer Firma für ihre unempathische Art bekannt. Nun bietet sich ihr der Posten als Vorstandsvorsitzende, allerdings nur unter einer Bedingung. Sie muss ein Achtsamkeitsseminar besuchen, was sie als Zumutung empfindet.
Geleitet wird das Seminar von Alex Grow in einem Brandenburger Schloss. Alex ist zwar ein guter Coach, aber seine eigenen Probleme lassen sich nicht so einfach wegatmen. Finanziell steht seine Academy steht er kurz vor dem Ruin.
Bereits nach den ersten Seiten wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil von Maxim Leo ist angenehm leicht zu lesen und zunächst leicht ironisch und humorvoll. Er arbeitet dabei auch mit diversen Klischees, eigentlich nichts, was ich gerne mag, aber hier hat es gepasst.
Das Buch besteht aus 29 kurzen Kapiteln, deren Perspektive zwischen Marlene und Alex abwechselt. Die beiden haben ihre Ecken und Kanten, werden ein wenig überspitzt dargestellt und machen im Verlauf der Handlung eine tolle Entwicklung durch. Marlene lernt auf ihre innere Stimme zu hören.
Bei nur 256 Seiten geht das alles ein wenig schnell, wirkt aber dennoch authentisch.
Neben dem aktuellen Leben der Protagonisten ist auch noch Marlenes Familiengeschichte ein Thema. In diesem geht es darum, wie sich Erlebnisse aus dem Zweiten Weltkrieg über Generationen hinweg weiterhin auf das Leben und die Gefühle der nachkommenden Generationen auswirken können.
Mit seinem Epilog rundet der Autor seinen Roman gelungen ab.
Mein Fazit:
Ich habe den Roman gerne gelesen. Er unterhält, amüsiert und regt zum Nachdenken an. Insgesamt hätte er noch ein wenig mehr Tiefgang vertragen, aber die Botschaft, dass im Leben alles möglich ist, wenn man sich traut neue Wege einzuschlagen und auf seine innere Stimme zu hören, kommt trotzdem an.