„Per Anhalter in die Karibik“ von Carl Beccard mit Jens Brambusch

„Per Anhalter in die Karibik“ von Carl Beccard mit Jens Brambusch

*Anzeige* Ich habe einen ungewöhnlichen und spannenden Reisebericht gelesen, den ich euch gerne vorstellen möchte:

Per Anhalter in die Karibik

  1. Herausgeber: ‎DUMONT Reise ein Imprint von MAIRDUMONT
  2. Autor: Carl Beccard mit Jens Brambusch
  3. Seitenzahl: 250
  4. Erscheinungsdatum: 28. August 2026
  5. Sprache: Deutsch
  6. ISBN: 978-3616036380 ‎ ‎

Inhalt:

Mit 14 Jahren hört Carl Beccard ein Hörbuch über einen Mann, der per Anhalter über den Atlantik segelte. In dem Moment war ihm klar: Wenn er mit der Schule fertig ist, dann reist er um die Welt. Vier Jahre später macht er sich auf den Weg – mit wenig Geld im Gepäck und einem großen Traum im Kopf. Die nächsten drei Jahre ist er in der Karibik, in Kolumbien, Panama, Peru und Ecuador zuhause. Er wird ein begeisterter Segler, repariert Boote, baut improvisierte Camps und legt auf der Ladefläche von Trucks tausende Kilometer zurück. Und er findet heraus, was ihm wirklich wichtig ist im Leben. Heute lebt er in Schleswig und macht dort eine Ausbildung zum Bootsbauer. (Klappentext)

Meine Meinung:

Bereits mit 14 Jahren beschloss der Autor, dass er auf Weltreise gehen möchte. Träume haben in dem Alter viele, aber nur die wenigsten setzen sie auch um. Carl schon, nach der Schule und einem Jahr jobben, startet er 2022 mit seiner Freundin in eine aufregende und abenteuerliche Reise.
Er ist drei Jahre unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und zahlreiche Herausforderungen.
Seine Reiseroute ist im Innencover abgebildet und so konnte ich seinen Weg direkt mitverfolgen. Seine Erlebnisse sind einzigartig. Es ergeben sich viele interessante Begegnungen mit ganz unterschiedlichen Menschen, die ebenfalls die Welt entdecken wollen. Es entstehen Freundschaften und Gemeinschaften, in denen sich gegenseitig geholfen wird.
Seite für Seite habe ich nicht nur seinen Reisebericht, sondern auch seine Entwicklung verfolgt und denke, dass diese drei Jahre abseits des Mainstreamlebens in Deutschland ihn weitaus weiter gebracht haben, als eine gradlinige Lebensplanung – Schule, Ausbildung, Beruf – die immer so erstrebenswert erscheint. So viel hätte er in seiner Heimat, in diesen drei Jahren, vermutlich nicht gelernt.

In der Mitte des Buches befinden sich einige Fotos von Carls Reise, die wirklich einfach nur so von Lebensfreude sprühen und ein Gefühl von Freiheit und Ungebundenheit besser darstellen als Worte es je könnten. Davon hätte ich gerne noch mehr gehabt.

Mein Fazit:

Mir hat dieser abenteuerliche Coming-of-Age-Bericht richtig gut gefallen und ich kann den Autor für seinen Mut und um seine Erfahrungen nur beneiden. Umso mehr freut es mich, dass ich als Leserin daran teilhaben konnte.

Elke