Mit KI besser schlafen Teil 2: Mein Schlaftagebuch
Nachdem ich im ersten Teil über meinen Einstieg ins Schlaftraining geschrieben habe, wird es jetzt konkreter. Das Schlaftagebuch gehört inzwischen fest zu meinem Alltag.
Mein Alltag mit dem Schlaftagebuch
Jeden Morgen nach dem Aufstehen trage ich ein, wie meine Nacht war. Abends gibt es zusätzlich ein kurzes Protokoll vor dem Schlafengehen.
Das klingt erstmal einfach, aber man merkt schnell, wie wenig man eigentlich über den eigenen Schlaf weiß.
Wann bin ich wirklich eingeschlafen
Wie oft war ich wach
Wie lange war ich wach
Vieles davon ist eher ein Gefühl als eine klare Erinnerung.
Meine ersten Auswertungen
Nach ein paar Tagen werden die ersten Zahlen sichtbar. Und genau das fand ich besonders spannend.
Meine durchschnittliche Schlafeffizienz liegt aktuell bei etwa 85 Prozent. Das ist besser, als ich gedacht hätte.
Gleichzeitig sehe ich aber auch, dass ich im Schnitt fast 48 Minuten nachts wach bin. Das erklärt einiges. Vor allem dieses Gefühl, morgens nicht richtig erholt zu sein.
Auch die Einschlafzeit hat mich überrascht. Im Durchschnitt brauche ich nur etwa sieben Minuten, um einzuschlafen. Das hätte ich ganz anders eingeschätzt.
Zwischen Gefühl und Realität
Was mir durch das Schlaftagebuch besonders bewusst geworden ist, ist der Unterschied zwischen Gefühl und Realität.
Ich hatte oft den Eindruck, dass ich stundenlang wach liege. In den Daten sieht es dann deutlich weniger dramatisch aus. Trotzdem fühlt es sich in dem Moment ganz anders an. Und genau das beeinflusst ja auch, wie wir unseren Schlaf bewerten.
Gerade wenn man alles nur selbst einschätzt, bleibt vieles ungenau. Man erinnert sich nicht an jede Wachphase und auch die Dauer ist oft schwer einzuschätzen.
Deshalb nutze ich zusätzlich einen kleinen Smart Ring, der meinen Schlaf automatisch aufzeichnet.
Smart Ring zur Schlafanalyse ansehen
So kann ich mein Gefühl mit echten Daten vergleichen. Das macht für mich einen großen Unterschied, weil ich meinen Schlaf dadurch besser verstehe und Veränderungen klarer sehe.
Stimmung und Energie am Tag
Neben den reinen Schlafdaten werden auch Dinge wie Stimmung, Leistungsfähigkeit und Energie abgefragt.
Das finde ich fast genauso interessant.
Meine Stimmung liegt im Durchschnitt bei 8,2 von 10
Meine Leistungsfähigkeit bei 7,8 von 10
Meine Energie bei 7,5 von 10
Das zeigt mir, dass mein Alltag eigentlich ganz gut läuft, obwohl mein Schlaf nicht perfekt ist.
Und auch das ist eine wichtige Erkenntnis.
Was sich für mich verändert
Ich merke jetzt schon, dass ich meinen Schlaf anders wahrnehme.
Ich schaue genauer hin, aber ich bewerte ihn auch weniger streng. Nicht jede unruhige Nacht ist gleich ein Problem.
Das Schlaftagebuch hilft mir dabei, etwas Abstand zu bekommen und nicht alles nur nach Gefühl zu beurteilen.
Mein Fazit nach den ersten Tagen
Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass ein Schlaftagebuch so viel ausmacht.
Es ist kein aufwendiges Tool und trotzdem verändert es den Blick auf den eigenen Schlaf komplett.
Man wird achtsamer, ehrlicher und ein Stück gelassener.
Und genau das fühlt sich gerade richtig gut an.